Last-Minute-Wahnsinn:

Nervenkrimi in Goch endet mit 3:2 für Amern
Artikel vom 11. September 2026
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Unsere Mannschaft erwischte in Goch den besseren Start. Bereits in der zweiten Minute hatte Johannes Hamacher die erste große Chance, setzte seinen Abschluss jedoch über das Tor. Kurz darauf kam auch Viktoria Goch zu einer Möglichkeit, doch Takahashi parierte stark. Der nasse Naturrasen sorgte für ein hohes Tempo, beide Teams mussten sich darauf einstellen. Nach zehn Minuten war klar, dass es ein intensives Spiel werden würde. Goch blieb gefährlich und kam nach einem Freistoß aus rund 25 Metern erneut zum Abschluss, doch Takahashi war wieder zur Stelle und hielt sicher. Unsere Mannschaft suchte immer wieder den Weg über Flanken in den Strafraum, doch es fehlte zunächst der Abnehmer. Nach einer halben Stunde stand es weiterhin 0:0. In der 37. Minute bot sich eine gute Freistoßgelegenheit, doch der Ball wurde von einem Verteidiger abgeblockt. Kurz vor der Pause probierte es Johannes Hamacher erneut, doch sein Schuss ging wieder über das Tor. Dann die entscheidende Szene der ersten Halbzeit: Hajime Yokota brachte einen Freistoß gefährlich in den Strafraum, wo Luca Dorsch hochstieg und per Kopf zum 1:0 traf. Direkt danach hatte Niklas Thobrock das 2:0 auf dem Fuß, verfehlte aber knapp. Mit der 1:0-Führung ging unsere Mannschaft in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel kam Max Gotzen für Omar Boudoudou ins Spiel. Unsere Mannschaft startete stark in die zweite Halbzeit. In der 57. Minute fasste sich Selman Sevinc aus zentraler Position ein Herz und zog stramm ab. Der Torwart konnte den Ball nicht halten und so stand es 2:0 für unsere Mannschaft. Nur wenige Minuten später versuchte Sevinc es erneut aus rund 30 Metern, doch diesmal konnte der Torhüter den Schuss mit dem Fuß abwehren. Auf dem nassen Untergrund wurden Distanzschüsse zunehmend gefährlich. In der 68. Minute flankte Thobrock erneut in den Strafraum, Dorsch kam zum Kopfball, doch der Torwart hielt sicher. Dann fiel der Anschlusstreffer: Eine verunglückte Flanke der Gastgeber landete am Innenpfosten und sprang von dort ins Tor – 2:1. Das Spiel wurde hektischer. Goch drückte und kam tatsächlich zum Ausgleich. 2:2 – ein bitterer Moment.
Die Schlussphase wurde zum offenen Schlagabtausch. Beide Teams suchten den Weg nach vorne. In der Nachspielzeit bekamen wir noch einmal einen Freistoß. Und dieser Moment entschied das Spiel: Wieder war es Luca Dorsch, erneut per Kopf, eine Kopie seines ersten Treffers. Der Ball zappelte im Netz zum 3:2. Kurz darauf war Schluss. Wir nehmen ganz wichtige 3 Punkte mit nach Hause.
