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Pressemitteilung

Artikel vom 15. September 2026

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    Pressemitteilung

    Hohe Sicherheitsauflagen und organisatorische Hürden: Niederrheinpokalspiel zwischen VSF Amern und KFC Uerdingen abgesagt

    Schwalmtal / 15. September 2026 -

    Das für den kommenden Dienstag, 22. September 2026, angesetzte Zweitrunden-Spiel im Niederrheinpokal zwischen dem Landesligisten VSF Amern und dem Oberligisten KFC Uerdingen 05 kann nicht wie geplant stattfinden. Die Partie wurde offiziell von VSF Amern abgesagt.

    Grund für die kurzfristige Absage sind extrem hohe behördliche Sicherheitsauflagen und die damit verbundenen Kosten die die erwartbaren Einnahmen überschreiten sowie komplexe organisatorische Herausforderungen, die eine Austragung im Rösler-Stadion in Amern unmöglich machen.

    Nach intensiven Prüfungen und Gesprächen zwischen den beteiligten Vereinen, den Sicherheitsbehörden und dem Fußballverband Niederrhein (FVN) stellte sich heraus, dass die geforderten Maßnahmen rund um Zuschaueraufkommen, Fantrennung, Einlasskontrollen und die allgemeine Infrastruktur im Amerner Stadion nicht vollumfänglich umgesetzt werden können.

    Alternativszenarien scheitern an massiven Kosten

    Im Vorfeld der Absage wurden intensivst verschiedene Optionen geprüft, um das Spiel dennoch sportlich auszutragen. So stand unter anderem ein Tausch des Heimrechts sowie die Durchführung der Partie als sogenanntes „Geisterspiel" ohne Zuschauer in der Grootenburg im Raum.

    Da der KFC Uerdingen einer solchen Verlegung oder einem Ausschluss der Öffentlichkeit jedoch nur unter der Bedingung zugestimmt hätte, dass sich die VSF Amern an den entstehenden Kosten beteiligt, mussten diese Szenarien verworfen werden.

    Auch die Ausweichmöglichkeiten in alternative, drittplatzierte Spielstätten oder größere Stadien in der Region wurden vom Verein genauestens durchleuchtet. Diese Optionen wären jedoch mit noch höheren logistischen und finanziellen Aufwänden verbunden gewesen. Für den Landesligisten Amern waren diese zusätzlichen finanziellen Belastungen wirtschaftlich absolut nicht darstellbar.

    Sicherheit hat oberste Priorität

    Bei den VSF Amern war die Vorfreude auf das „große Los" und das Heimspiel gegen den Krefelder Traditionsverein riesig. „Wir haben bis zuletzt alles versucht und jede Option geprüft, um dieses Fußballfest für unsere Fans und Spieler bei uns zu Hause auf die Beine zu stellen, erklärt der Verein. „Eine solche Auslosung ist für einen Amateurverein eine enorme Herausforderung.

    Da die Sicherheit aller Zuschauer, Helfer und Akteure im Stadion jedoch zu jedem Zeitpunkt absolute Priorität hat, auch im Anbetracht der jüngsten Vorfälle in Oppum, ist die Absage unter diesen extremen Auflagen die einzig verantwortungsvolle Entscheidung."

    Leider schwappen Aggressionen und Gewalt aus dem Umfeld sogenannter „Fans" höherklassiger Vereine zunehmend auf die Sportplätze der Amateurligen über.

    Für die betroffenen Amateurvereine hat dies dramatische Konsequenzen. Die Austragung normaler Spiele wird unter diesen Bedingungen praktisch unmöglich.

    Als kleiner rein ehrenamtlich geführter Klub kann VSF Amern weder die geforderten Sicherheitsauflagen erfüllen um die Sicherheit von Spielern, Schiedsrichtern und friedlichen Zuschauern garantieren, noch sind die VSF Amern bereit unkalkulierbare finanzielle Risiken einzugehen .

    Wenn der Besuch eines lokalen Fußballspiels zum unkalkulierbaren Sicherheitsrisiko wird, verliert der Sport seine wichtigste Basis.

    Die VSF Amern appellieren eindringlich an die Verbände und die Politik, die Amateurvereine mit diesem Problem nicht allein zu lassen.

    Der Vorstand der VSF Amern