Spektakel im Rösler-Stadion

Amern unterliegt Duisburger FV 08 knapp mit 3:4
Artikel vom 25. Oktober 2026
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Die Begegnung im Rösler-Stadion brauchte keine Anlaufzeit. Bereits in der 8. Minute belohnte sich Amern für den schwungvollen Start: Nach einer Großchance durch Kleine klärte der Gästekeeper zur Ecke. Diese kam messerscharf in den Strafraum, wo Thobrock im Gewusel den Überblick behielt und zur früh umjubelten 1:0-Führung vollstreckte. Die Freude währte jedoch nur kurz. Fast im Gegenzug schlug Duisburg zurück und glich in der 10. Minute per Kopfball zum 1:1 aus. In der Folge flachte die Partie etwas ab. Amern erarbeitete sich zwar Gelegenheiten – unter anderem durch Dorsch nach einer Thobrock-Flanke (18.) sowie durch einen Distanzschuss von Kleine (41.) –, doch die Gäste blieben brandgefährlich. Nur dank einer glänzenden Parade von Amerns Keeper I. El Edghiri in der 39. Minute blieb es vorerst beim Unentschieden. Kurz vor dem Pausenpfiff dann der Dämpfer: Duisburg nutzte eine Unachtsamkeit in der 45. Minute zum 1:2-Pausenstand. Nach einer ruhigeren Anfangsphase der zweiten Hälfte bewies das Trainerteam ein glückliches Händchen: In der 60. Minute kam Anas Lambrabti für Dijar Arifi ins Spiel und benötigte lediglich vier Minuten für seinen Auftritt! Nach einer geklärten Ecke kam Lambrabti frei zum Schuss und nagelte den Ball in der 64. Minute souverän zum 2:2-Ausgleich ins Netz. Amern drückte weiter und drehte in der 70. Minute die Partie komplett: Yokata schlug einen Freistoß präzise in den Strafraum, wo Hamacher per Kopf zur umjubelten 3:2-Führung zur Stelle war. Luca Dorsch verpasste kurz darauf sogar die Vorentscheidung (72.). Die Antwort der Duisburger ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Postwendend glich der Gast in der 74. Minute zum 3:3 aus. Duisburg erhöhte nun von Minute zu Minute den Druck: Ein Pfostenschuss ließ die Amerner Hintermannschaft durchatmen (76.), ehe es in der 82. Minute Elfmeter für die Gäste gab. Doch Keeper I. El Edghiri wuchs wieder über sich hinaus, parierte den Strafstoß glänzend unten links (83.) und setzte in der 86. Minute noch eins drauf, als er mit einer dreifachen Weltklasse-Parade das Unentschieden festhielt! Gegen den späten Treffer zum 3:4 in der 88. Minute war aber auch der starke Amerner Schlussmann machtlos. In der vierminütigen Nachspielzeit warf Amern noch einmal alles nach vorne, ein weiterer Treffer wollte jedoch nicht mehr gelingen.
